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Bevor Sie zur Führung und Weiterentwicklung Ihres bestehenden Logistikteams eine Stellenanzeige schalten, nutzen Sie Ihre Möglichkeiten der eigenen Logistikmanager.

Warum nicht einen Logistikmanager aus der eigenen Mannschaft heranziehen? Schon heute verfügen Sie über erhebliche Logistikkompetenz im Hause. Ohne diese würde Ihr Unternehmen nicht funktionieren. Ihre Mannschaft kennt Ihre Produkte am besten und das ist maßgebend. Alles weitere wie neue Methoden, Taktik und Strategien in der Logistik, ist dem Führungsnachwuchs übers „Business Sparring Logistics“ durchaus zielgerichtet zu vermitteln.

Nicht zu vergessen ist, dass Unternehmen, die mit geringen Losgrößen (Losgrößen 1plus) arbeiten, geschäftsbedingt eher Neuland betreten. Die Ziele der Logistikmanager unterscheiden sich im Vergleich zu Unternehmen mit massenhaften Losgrößen, diametral. Allenfalls die Anforderungen an die Ersatzteillogistik mögen vergleichbar sein.

Mit einer Profilanforderung zur vollumfänglichen Koordinierung, Steuerung und Entwicklung aller logistischen Abläufe des Unternehmens, wird die Logistik in den strategischen Mittelpunkt gestellt. Das ist der erste Schritt. Im Prinzip entwickelt sich  daraus eine Logistik 4.0 – Perspektive. Die steht für die Vernetzung und Integration der logistischen Prozesse – innerhalb und außerhalb von Produktionsanlagen – bis hin zu einer Steuerung der logistischen Netzwerke in Echtzeit.

Für die Umsetzung bedeutet das, der erste Weg der Logistikmanager führen zum Changemanagement in Vertrieb, Einkauf und Konstruktion. Die gestalten heute schon viele Rahmenbedingungen für die Logistik, auch die Bestände. Weiterhin zählen Produktionsverbundsysteme und Standorte dazu sowie das Lieferantennetzwerk, welches die Produktionslogistik mit steuert. Echtzeit bedeutet, digitale Instrumente einsetzen bzw. vor allem, deren Einsatzfähigkeit beurteilen können. Das ist spannend, aber auch komplex.

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob die Ausgliederung der Logistik in eine eigenständige GmbH eine Alternative ist. Ein solcher Businessplan würde sich selbstverständlich von dem unterscheiden, was andere Unternehmen in diesem Bereich praktizieren. Weiterhin ist man damit im Start-up Bereich aktiv, was derzeit durchaus imagefördernd und für junge Mitarbeiter interessant sein kann.

Unabhängig davon lassen sich über diesen Weg am besten Leistungskennzahlen ermitteln, da man über die G+V spricht. Ansonsten fällt ein Logistik Monitoring schwer, da aufgrund der Losgrößen und Unikate viele Vergleichsmaßstäbe fehlen.